Pflaumenkuchen Upside-Down – süßer Genuss im Herbst

Spätsommerzeit ist Pflaumenzeit – und für viele von uns heißt das: Kuchen backen, Kompott einkochen oder einfach das frische Obst direkt vom Markt genießen. Kaum eine andere Frucht gehört so sehr zum Spätsommer wie die Pflaume – oder eben die Zwetschge. Doch was viele nicht wissen: Eigentlich handelt es sich um zwei unterschiedliche Früchte. Neben einigen Infos für dich, sowie meinen Herbst-Habits, erwartet dich mein neustes Pflaumenkuchenrezept – eine Upside-Down Variante. Dieses Rezept musst du unbedingt ausprobieren!

Pflaumen und Zwetschgen – was ist der Unterschied?

Pflaumen sind meist rundlich, sehr saftig und haben ein weicheres Fruchtfleisch, das beim Backen schnell zerfällt. Sie schmecken süß, manchmal leicht würzig und sind perfekt zum Naschen oder für Marmeladen.

Zwetschgen sind dagegen länglicher, oft mit einer spitzen Form, und ihr Fruchtfleisch ist fester. Sie lassen sich leichter entkernen und behalten beim Backen besser ihre Form. Deshalb gelten Zwetschgen als der Klassiker für den traditionellen Zwetschgenkuchen.

Beides schmeckt köstlich – es kommt ganz darauf an, ob du dein Gebäck saftig-weich oder etwas kompakter-aromatischer haben möchtest.

Herbst Habits – jeder Moment hat seinen eigenen Charme

Wenn wir die Jahreszeiten nicht nur durch unser Essen, sondern auch durch unseren Lebensstil betrachten, wird schnell klar: Jede Zeit bringt ihre eigenen Qualitäten und Möglichkeiten mit sich. Im Sommer zieht es uns oft nach draußen, wir tanken Sonne, genießen Leichtigkeit und Urlaube. Im Herbst dagegen darf es ruhiger werden – oft ganz automatisch. Vielleicht hast auch du bereits deinen ersten Kürbis zubereitet und abends wieder öfter einen Tee genossen. Das Licht wird sanfter, die Tage kürzer, und wir sehnen uns nach mehr Gemütlichkeit und Struktur.

Es lohnt sich, diese Rhythmen bewusst wahrzunehmen, anstatt gegen sie anzukämpfen. Denn so wie frische Beeren im Juli einfach anders schmecken als im Winter, fühlt sich auch ein Herbstspaziergang im bunten Blätterwald ganz anders an als eine Joggingrunde im Hochsommer.

Meine Herbst Habits – Inspiration für deinen Alltag

Um mit allen Sinnen den natürlichen Wandel zu erleben, notiere ich mir gerne eine kleine Liste mit Dingen, die ich in der nächsten Zeit machen möchte. Ich empfehle dir, es dafür richtig gemütlich zu machen. Vielleicht mit Tee, Kerzen und einer gemütlichen Playlist. Lass deine Gedanken einfach fließen und halte fest, was dir Freude bereitet. Hier ein paar Ideen, die ich selbst liebe:

  • Frische Luft & Bewegung: Spaziergänge im Wald, die klare Luft genießen, vielleicht auch Wandern oder Radfahren. Bewegung, die dich erdet.
  • Gemütliche Routinen: Abende mit Tee, Kerzen, ein gutes Buch – der Körper kommt zur Ruhe, der Kopf auch.
  • Saisonales Genießen: Kürbissuppe, Äpfel frisch vom Baum pflücken, auf einen Markt gehen, Pflaumenkuchen backen – vielleicht meinen? 😉
  • Achtsamkeit im Alltag: Dankbarkeitstagebuch, kleine Pausen im Tagesverlauf, Handy öfter mal weglegen.
  • Soziale Momente: Zusammen den Wechsel der Jahreszeit erleben: Gemeinsames Kochen, Spieleabende, in die Natur gehen, gemeinsame Marktbesuche.

Zu deiner Herbst-Bucketlist könntest du dir außerdem am Anfang einer neuen Jahreszeit einen Moment nehmen und dir die folgenden Fragen stellen:

  • Welche Aktivitäten tun mir gerade gut?
  • Welche Gewohnheiten passen noch, welche möchte ich loslassen?
  • Wofür bin ich in dieser Jahreszeit dankbar?

Das ist wie ein kleiner Jahreszeiten-Reset: Du spürst in dich hinein, schaust ehrlich auf deinen Alltag und richtest dich neu aus – nicht mit Druck, sondern mit Neugier.

Am Ende geht es genau darum: den Moment bewusst wahrzunehmen. Ob du an einem warmen Herbsttag Pflaumen direkt vom Baum naschst, die Hände um eine heiße Tasse Tee legst oder bei einem Spaziergang die bunten Blätter unter deinen Füßen rascheln hörst – das sind die kleinen Augenblicke, die bleiben.

Und genau diese Präsenz macht den Unterschied. Sie lässt dich nicht nur saisonales Essen bewusster genießen, sondern auch den Alltag intensiver erleben. Und genau das ist das Stichwort dir nun einmal meinen super leckeren Pflaumenkuchen Upside-Down vorzustellen!
Hier siehst du außerdem im Video wie ich ihn zu bereitet habe.

Mein Rezept: Für den bewussten Genuss im Herbst!

Pflaumenkuchen Upside-Down

Mein super leckeres, herbstliches Rezept für einen saftigen Pflaumenkuchen Upside Down. Einfach zuzubereitet, herrlich aromatisch und perfekt für gemütliche Nachmittage.
Zubereitungszeit 1 Stunde
Kalorien 302kcal

Zutaten 

  • 100 g Dinkelmehl
  • 150 g Mandelmehl oder gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Mandelmus
  • 100 g Erythrit
  • 150 g Naturjoghurt / Sojajoghurt
  • 1 TL Zitronenzeste
  • 1 Msp.  Vanille
  • 1 Msp.  Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 220 ml Pflanzendrink

Anleitungen 

  • Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten auf den mit Backpier ausgelegten Boden der Springform legen. 
  • Ahornsirup und Wasser kurz erhitzen und über die Pflaumen gießen. 
  • Trockene Zutaten mischen, feuchte Zutaten mischen, vermengen zu einem Teig verrühren
  • Teig über das Obst gießen und anschließend bei 180° ca. 25 Minuten backen. 
  • Aus dem Ofen herausholen, abkühlen lassen, stürzen und servieren.

Nährwerte

Nährwerte (pro Stück bei 8 Stk.)
Ca. 302 Kalorien
11g Protein
25g Kohlenhydrate
19g Fett

Viele weitere Rezepte, findest du in meiner  App “Circle of Balance” . Hier entdeckst du eine breite Auswahl an köstlichen Gerichten für jede Gelegenheit. Darunter süße und herzhafte Gerichte, Dips, Dressings, Kuchen, Muffins, Meal-Prep-Rezepte und Snacks. Auch Inhalte zum Thema Training, eine große Bibliothek, sowie einen großen Community Bereich, für gegenseitige Motivation gibt es dort. 

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Hast du etwas nachgekocht? Dann tagge dein Bild mit @fit__laura. Ich freue mich auf eure Kreationen! 

 Deine Laura

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